19. August 2010

Vier Tage im Mai 1945

Deutsch-russische Koproduktion von X Filme
Vier Tage im Mai 1945
Drehbuchautor und Regisseur Achim von Borries (»Was nützt die Liebe in Gedanken«) startete Ende Juli die Dreharbeiten zu »Vier Tage im Mai« einer russisch-deutschen Koproduktion von X Filme Creative Pool und Alexey Guskov, ZAO Studia F.A.F. Guskov ist aktuell in »Das Konzert« (Foto) im Kino zu sehen, spielt eine der Hauptrollen. Gedreht wird bis Mitte September in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Der Film soll 2011 in die deutschen Kinos kommen. Das Drama erzählt von der ungewöhnlichen und zutiefst menschlichen Begegnung zwischen einem deutschen Jungen und einem sowjetischen Hauptmann. Ein Sohn ohne Vater. Ein Vater ohne Sohn. Zwei Feinde in den letzten Tagen des Krieges. Eine Geschichte von Vergebung und Respekt, vom Überwinden von Vorurteilen, vom Sieg der Menschlichkeit. Eine Parabel über Schuld und Sühne - fernab von Klischees und Schuldzuweisungen. Neben dem jungen Pavel Wenzel und Alexey Guskov (»Das Konzert«) in den Hauptrollen steht eine Gruppe namhafter russischer Schauspieler vor der Kamera, darunter Grigoriy Dobrygin, der auf der diesjährigen Berlinale mit dem Silbernen Bären als bester Darsteller für »How I Ended this Summer« ausgezeichnet wurde. Zum Inhalt: Vier Tage im Mai, vier Tage vor Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland: Ein sowjetischer Spähtrupp besetzt ein bewohntes Kinderheim an einem der wenigen natürlichen Häfen an der Ostsee. Eine deutsche Wehrmachtseinheit mit zwanzigfacher Übermacht lagert in Sichtweite. Alle sind müde: jahrelanges Kämpfen, jahrelanges Leid, das erlösende Kriegsende endlich in Reichweite. Aller Vorurteile und Unterschiede zum Trotz versuchen sich die acht Sowjets mit den 30 Mädchen, der adeligen Heimleiterin und ihrem 13-jährigen Großneffen zu arrangieren. Doch der Junge wehrt sich, ist doch der Endsieg sein großer Traum, der Krieg noch nicht verloren - und so setzt er alles daran, die deutsche Truppe in den Kampf gegen die wenigen sowjetischen Belagerer zu treiben. Wirklich alles. Als aber plötzlich die sowjetische Haupttruppe und mit ihr alle Gräuel des Krieges ins Kinderheim einfallen, geschieht an diesem verlassenen Teil der Ostseeküste etwas, mit dem wirklich niemand gerechnet hat. Eine wahre Geschichte.