26. August 2010
3D boomt

Die FFA hat in ihrer letzten veröffentlichten Halbjahresstatistik die Besucherzahlen der 3D-Filme erstmals gesondert ausgewiesen.
Danach waren von 486 Filmen, die im ersten Halbjahr 2010 in den deutschen Kinos gestartet wurden, 14 in 3D. Das entspricht einer Quote von 2,9 Prozent.
Von den insgesamt rund 60,4 Mio. Besuchern, das sind sieben Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, lösten 15,3 Prozent, also fast jeder Sechste, ein Ticket für eine 3D-Vorstellung.
Aufgrund der hierfür verlangten höheren Ticketpreise stieg der durchschnittliche Preis für eine Kinokarte um 85 Cent auf 7,34 Euro an. Dies führte insgesamt zu einem Einspielanstieg um etwas mehr als fünf Prozent auf einen Rekordwert von 443,1 Mio. Euro.
Der Marktanteil des deutschen Films lag unter den beiden Rekordhalbjahren der vergangenen Jahre, aber mit zwölf Mio. Besuchern, 20,3 Prozent trotzdem das drittbesten Halbjahresergebnis seit Beginn der FFA-Aufzeichnungen im Jahre 1991.
FFA-Vorstand Peter Dinges erklärte: "Natürlich hat die Lust auf 3D-Kino zu dem insgesamt zufriedenstellenden Ergebnis entscheidend beigetragen". Gleichzeitig freute er sich, dass das Kino erneut einer Fußball-WM und dem strahlenden Sommerwetter haben trotzen können. Für das laufende zweite Halbjahr neige er zu "verhaltenem Optimismus". Denn das Jahr bietet noch vielversprechende Kinostarts wie die erste deutsche 3D-Produktion »Die Konferenz der Tiere« (Foto), »Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1«, »Wall Street - Geld schläft nicht« sowie die »Ottos Eleven«, »Wir sind die Nacht« und »Drei«.