Kompliziert oder Genial

In München und Umgebung haben die Dreharbeiten zur internationalen Kino-Koproduktion »Gould Lover« begonnen.
Regie führt der französisch-deutsche Autor und Regisseur Andy Sommer (»Beethoven Reloaded«), der sich in seinem neuen Werk einem der außergewöhnlichsten Musiker des 20. Jahrhunderts nähert, dem kanadischen Pianisten Glenn Gould.
Die Dreharbeiten werden in Luxemburg und Kanada fortgesetzt.
»Gould Lover« erzählt, frei inspiriert von wahren Ereignissen, von der unberechenbaren Kraft der Liebe und vom Leben eines Ausnahmekünstlers, dessen kompromisslose Haltung die Musik des 20. Jahrhunderts nachhaltig geprägt hat. Gould wurde mit seinen Bachinterpretationen bekannt, war exzentrisch und nicht unumstritten.
Vor dem Hintergrund der nordamerikanischen Künstlerszene der 1960er Jahre entsteht eine intensive Geschichte voll atmosphärischer Dichte.
Der Film ist international besetzt: Glenn Gould wird vom britischen Schauspieler Jack Farthing verkörpert, Eleanor Weismann von Sophie Mousel und ihr Mann Georg Weismann von David Kross. In weiteren Rollen sind Jonathan Zaccaï, Rony Herman und Leslie Malton zu sehen.
Die Bildgestaltung verantwortet die deutsch-französische Kamerafrau Sarah Blum (»Palestine 36«). Die Filmmusik stammt von Francesco Tristano, international renommierter Pianist, dessen musikalischer Zugang die innere Welt des Protagonisten weiter vertieft.
New York 1968. Glenn Gould (Jack Farthing) ist 30 Jahre alt, versierter Pianist und weltweiter Star. Alles läuft nach Plan, alles scheint ihm erlaubt. Doch in Wahrheit steht Glenn an einem Wendepunkt seines Lebens. In einem Musikstudio am Central Park begegnet er der Fotografin Eleanor Weismann (Sophie Mousel), der schwangeren Frau des Komponisten Georg Weisman (David Kross). Glenn verliebt sich zum ersten Mal Hals über Kopf, und die beiden Künstler stürzen in eine hingebungsvolle Liebesgeschichte. Gleichzeitig entscheidet Glenn, keine Konzerte mehr zu geben, und leitet eine radikale Zäsur in seiner Karriere ein. Zwischen künstlerischer Obsession, leidenschaftlicher Liebe und familiären Beziehungen entfaltet sich eine vielschichtige Ménage-à-trois.
Foto, © Zhongzixia Yao: v.l.n.r.: Adrian Moskovicz, Jonathan Zaccai, Sarah Blum, Dieter Horres, Michael Lehmann, Amélie Linder, Jean-Young Kwak, Xavier Chotard, Judith Erber, Jack Farthing, Sophie Mousel, David Kross, Felix von Poser, Andy Sommer, Nicolas de Rosanbo, Céline Vanlint, Alexander Dumreicher-Ivanceanu