Der rosarote Panther 2

Komödie, USA 2008, 92 min

Im Grunde weiß das jedes Kind, Slapstick ist eine sehr alte kalifornische Kampfkunst, bei der zuallererst die Lachmuskeln trainiert werden sollen. Und, sie wird ausschließlich beherrscht von Typen, die schon ziemlich alt aus ihrem Zelluloid herausschauen. Nun, Steve Martin käme mit seinen 63 Lenzen langsam in gute Gesellschaft, allein, es fehlt diesem neuen Zelluloid an etwas Charme. Ein wenig überambitioniert und dabei vollkommen unterbeschäftigt wirkt Ex-Inspektor Clouseau bei der Ausübung seines Dienstes als Streifenpolizist auf den Straßen von Paris. Doch die nächste Herausforderung wartet bereits auf ihn. Ein weltreisender Meisterdieb Namens Tornado bemächtigt sich unter anderen der englischen Magna Carta bzw. des Grabtuches von Turin, und unverzüglich werden die besten Detektive der Welt unter Clouseaus Kommando zusammengestellt. Das Alb-Traum-Team besteht aus dem Briten Pepperidge (Alfred Molina), dem Italiener Vicenzo (Andy Garcia), der Inderin Sonia und dem Japaner Kenji. Schließlich verschwand auch ein königliches Schwert aus dem japanischen Kaiserpalast. Ferner steht der gute Ponton (Jean Reno) seinem rosaroten Anführer tapfer zur Seite, und auch Chefinspektor Dreyfus (John Cleese) ist wieder mit von der Partie und muss für anfallende Kollateralschäden gerade stehen. Aber keine Bange, das meiste Porzellan wird nur per CGI zerschlagen. Da waren die Vorfahren noch verschwenderischer, aber auch treffsicherer. Natürlich dauert es nicht allzu lang, und Tornado schlägt wieder zu. Zuerst verschwindet der berühmte Riesendiamant Pink Panther direkt vor den Augen der international besetzten Spezialeinheit und später wird dem Papst höchstselbst ein rubinbesetzter Ring sozusagen vom göttlichen Finger geklaut. Als alle Beweise klar auf dem Tisch zu liegen scheinen, kehrt Clouseau schon wieder irgendwelche Scherben drunter und verfolgt seinen eigenen Plan. Er hat als den Missetäter längst Senor Avellaneda ausgemacht, einen fleißigen Kunsthändler.