Es begab sich aber zu der Zeit…

Drama, USA 2006, 101 min

Ein Film, der etwas anders ist als Kill Bill, Star Wars oder Bridget Jones. Erzählt wird nichts geringeres als die Bibelgeschichte von Maria und Joseph und der Geburt Jesus Christus - etwas Allgemeinbildung für Gläubige wie Ungläubige.
Ein anspruchsloses Mädchen mit Namen Maria (Keisha Castle-Hughes) wohnt in dem kleinen Dorf Nazareth in Palästina und bekommt von ihrem Vater die Mitteilung, dass sie an einen Mann aus dem Ort versprochen wurde. Kurz darauf erscheint ihr der Engel Gabriel (Alexander Siddig). Er verkündet ihr, dass sie einen Sohn gebären wird, den Sohn Gottes, der Jesus heißen wird.
Von Gabriel erfährt Maria auch, dass schon ihre Cousine von Gott gesegnet wurde, die ebenfalls auf wundersame Art schwanger wurde und ihr Sohn Johannes heißen wird. Maria fährt daraufhin sofort zu ihr, um bei den Vorbereitungen zu helfen.
Als sie nach Nazareth zurückkommt, sieht sie schon deutlich schwanger aus. Wenn Joseph sich entschieden hätte sie anzuklagen, hätte man sie zu Tode gesteinigt.
Aber auch Joseph erscheint Gabriel, der ihm mittelt, dass alles seine Richtigkeit hat.
Als Joseph dann um ihre Hand anhält, sind ihre mittellosen Eltern sehr beruhigt. Er will für sich und Maria ein Haus bauen.
König Herodes ordnet eine Volkszählung an, was bedeutet, dass sich alle Menschen an ihren Geburtsort zu begeben haben. Für Joseph und die hochschwangere Maria beginnt nun eine gefahrvolle und anstrengende Reise nach Bethlehem.
Bevor Catherine Hardewicke ins Regiefach wechselte, arbeitete sie als Produktionsdesignerin. Deshalb achtete sie akribisch darauf, dass jedes Detail der Kostüme und der Schauplatz haargenau wie damals nachgestaltet wurden.
Bettina D. Schneider