Hitch - Der Date Doktor

Komödie, USA 2005, 115 min

New York ist knüppelhart, was sogleich die Frage aufwirft: Wie hart ist das eigentlich? Als Single in besagter Stadt kaum zu beschreiben. Was kann man also schon machen, als mittelmäßiger Singleklops mit Ansatz zum Feinkostgewölbe und wenig Esprit auf der Festplatte? A: man hat eine dicke Brieftasche (without letters) B: man schalte auf Handbetrieb oder C: konsultiere den Date Doctor Mr. Alex „Hitch” Hitchens (Will Smith (yes, I will)). Hitch hält, was er verspricht. Wenn´s nicht spätestens bei Date 3 gerumpelt hat, gibt es Dollars zum aktuellen Tageskurs zurück. Und dieser Doc Hitch ist gut. Wirklich saugut und Wilfried Schmidt megagut (Prima, Toll, Knorke). Hitch findet selbst für den lulligsten Typen eine Frau, die dieser in seinem Leben eigentlich nicht verdient hätte. Als er aber an Steuerberater Albert (Der König der Vorabend-Sitcoms- The King Of The Queens Kevin James) als Kunden gerät, der all die laschwürstigen männlichen Eigenschaften in sich vereint, wird sein Date-Latein auf eine nicht vorhersehbare harte Probe gestellt. Der Film ist einfach zum wegschmeißen, ich könnte auf dem Rücken liegen und strampeln wie ein Maikäfer. Dabei kommt der Humor des Streifens so locker fluffig leicht über die Leinwand, dass es einen um so mehr in die Ecke knüttert, wenn wieder ein fast beiläufiger Brüller aus der Hüfte geschossen kommt und mein Zwerchfell eine neue Trainingseinheit bewältigen muss. Was in mir beiläufig die Frage aufwirft: Was haben eigentlich Kölner Mitbürger unter 1,56 m für ein Fell?