Wir waren Helden

Drama, USA 2002, 137 min

Der Film ist ein Versuch, für das amerikanische Vietnam-Trauma eine Erklärung und gleichzeitig auch eine Entschuldigung zu finden. Der Film basiert auf der literarischen Vorlage „We are Soldiers Once... And Young.“ von Ltn.Col. Harold G.Moore (Mel Gibson) und dem Text von dem Journalisten Joseph L. Gallaway, der im Film von Barry Pepper dargestellt wird.
Obwohl Lieutenant Colonel Hal G. Moore als erfahrener Militär einzuschätzen vermochte, dass er fast chancenlos in das „Ia Drang Tal“ (genannt „Valley of the Shadow of Death“) geschickt wird, bleibt ihm nichts anderes übrig, als seine Männer auf Vietnam vorzubereiten. Doch selbst er ist nicht auf die folgende Kamikaze-Mission vorbereitet, die er und seine 400 Männer des Ersten Bataillons der Siebten Kavallerie auszuführen haben. Einmal auf fremdem Boden gelandet, wird jeder Plan, jedes Kalkül umgehend pulverisiert und alle ursprünglichen Befürchtungen Moores erweisen sich als untertrieben.
Der Film zeigt in irrer Action, umzingelt von Moskitos und dem Vietkong, die sinnlose erste große Feldschlacht des Vietnamkrieges. 56.000 gefallenen amerikanischen Soldaten stehen am Ende in der Bilanz dieses gewaltigsten politischen Fehlers amerikanischer Regierungen und speziell der Kennedy-Administration 2,3 Millionen tote Vietnamesen gegenüber. Regisseur Randell Wallace beschäftigte sich seit 1993 mit dem Stoff und sucht jetzt sein Publikum.