Verdrängtes und gelebtes Gedächtnis – Jüdisches Leben im deutschen Film nach 194

Die Darstellung jüdischen Lebens und jüdischer Kultur im deutschen Nachkriegsfilm ist eine Geschichte von Abwesenheit und Schuldabwehr, von langsam einsetzender Aufarbeitung und schließlich von vielstimmiger Normalität. Dabei verlief die Darstellung von Judentum in Ost- und Westdeutschland nach 1945 auf grundlegend unterschiedlichen Wegen und war geprägt von den jeweiligen politischen Systemen, Ideologien und Geschichtsnarrativen. Mit einer retrospektiven Filmreihe und einem begleitenden Rahmenprogramm möchten sich die Kooperationspartner Museumskino in den Technischen Sammlungen und das Clubkino im Lingnerschloss am landesweiten JAHR DER JÜDISCHEN KULTUR in Sachsen 2026 beteiligen. Auf der Suche nach Bildern über jüdisches Leben fokussiert die Reihe auf das wichtigste Kulturmedium des 20. Jahrhunderts – den Film. Der retrospektive Ansatz ermöglicht einen emotionalen und zugleich filmkünstlerischen Zugang für ein breites Publikum. Die Filmreihe bietet zudem eine Auseinandersetzung mit den politischen und ideologischen Kontexten der Entstehungszeit. Im Rahmen von TACHELES – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026, Eine Kooperation zwischen dem Museumskino Dresden e. V. in den Technischen Sammlungen und dem Clubkino im Lingnerschloss.

Donnerstag, 19.03.

20:30
Ehe im Schatten

Donnerstag, 26.03.

19:30
Der Ruf

Donnerstag, 09.04.

19:30
David

Donnerstag, 07.05.

19:30
Herr Zwilling und Frau Zuckermann