16. Juni 2011
Unser moderner Freistaat
Wie am Rande des Filmsommers Sachsen am Mittwoch in Leipzig bekannt wurde, startet der Freistaat Sachsen jetzt ein Förderprogramm zur Kinodigitalisierung. Im Fokus sind dabei insbesondere kleinere, unabhängige Kinos, die die aktuelle Digitalisierung nicht finanzieren können.
Wie es in einer Pressemitteilung heißt, stehen dazu in den Jahren 2011 und 2012 jeweils 200.000 Euro zur Verfügung; Anträge können ab 1. Juli 2011 bei der FFA gestellt werden. Über das Sächsische Programm vergeben werden Fördermittel in Höhe von bis zu 17.500 Euro pro Jahr und Leinwand, bei Vorliegen "besonderer kultureller und struktureller Voraussetzungen" bis zu 21.000 Euro. Da dieses Förderprogramm mit dem des Bundes bzw. dem FFA-Programm kompatibel ist, stehen den sächsischen Programmkinos damit drei Fördermöglichkeiten bei der Kinodigitalisierung zur Verfügung.
"Unabhängige Filmtheater mit ihrem oftmals anspruchsvollen Programm bereichern unsere sächsische Kulturlandschaft. Mit einer gezielten Unterstützung möchten wir die Vielfalt der Kinolandschaft erhalten, die nur mit digitaler Filmtechnik auf Dauer konkurrenzfähig bleiben kann", betont Sachsens Kulturministerin Sabine von Schorlemer.
Merkblatt und Antragsformular werden in den nächsten Tagen unter www.ffa.de im Förderbereich Digitales Kino bereitgestellt.