Jack in Love

Komödie, USA 2010, 91 min

Jack (Philip Seymour Hoffman), ein liebenswerter Kerl um die 40, schlägt sich in New York als Limousinen-Fahrer durch. Er führt ein ruhiges Leben, mit Frauen hat er keinerlei Erfahrung und seine größte Leidenschaft gilt dem Reggae. Doch Jacks bester Freund Clyde (John Ortiz) und dessen Frau Lucy (Daphne Rubin-Vega) bringen Bewegung in sein Leben. Sie wollen Jack mit Lucys Kollegin Connie verkuppeln, und die beiden kommen sich nach einem ersten Treffen tatsächlich näher. Für die vorsichtige und romantische Connie lernt Jack kochen und er nimmt Schwimmunterricht, denn Connie möchte mit ihm Boot fahren. Im Central Park, im nächsten Sommer…
Das Regiedebüt von OSCAR-Preisträger Philip Seymour Hoffman (»Capote«, »Die Geschwister Savages«), dem zwischen Independet-Kino und Mainstream nichts fremd ist und der immer wieder durch seine Wandlungsfähigkeit besticht, erzählt eine unkonventionelle Liebesgeschichte aus New York, präzise inszeniert und subtil gespielt.
Herzergreifend komisch folgt der Film den Träumen und Enttäuschungen von vier ganz normalen Großstadtmenschen. Hoffman ergänzt als Regisseur sein brillantes Schauspiel um einen genauen Blick auf die kleinen Eigenheiten aller Figuren. Entstanden ist eine kleine und sehr genau beobachtete Perle des amerikanischen Arthouse-Kinos.