Eiserne Wildnis - Heart Of The Beast

Abenteuer, USA 2026, 101 min

Das ist mal wieder ein Film, den man zugleich als Filmfan schauen will und als Tierfan nicht schauen will, denn the »Heart of the Beast« besteht aus einem Mann, einem Hund und sehr, sehr viel Überlebenskampf in Alaska. Mehr braucht Regisseur David Ayer (»Fury«, »The Beekeeper«) gar nicht, damit sein Film funktioniert: Special-Forces-Offizier James Belmont (Brad Pitt) und sein Militärhund Odin (Hundeschauspieler Uber) überleben gemeinsam einen verheerenden Flugzeugabsturz und stranden mitten in der Wildnis. Keine Hilfe, kaum Ausrüstung und eine Landschaft, in der Kälte, Hunger und Verletzungen schnell gefährlicher werden können als jeder menschliche Gegner. Also bleibt den beiden nur, sich aufeinander zu verlassen und irgendwie einen Weg zurück in die Zivilisation zu finden. Im Zentrum des eigentlich klassischen Survival-Abenteuers steht dabei ausdrücklich die Beziehung zwischen Belmont und Odin. Militärhunde sind schließlich keine niedlichen Begleiter, sondern hochtrainierte Partner, die mit ihren Hundeführern jahrelang zusammenarbeiten. Genau diese Verbindung wird nach dem Absturz zur wichtigsten Überlebensversicherung der beiden. Das ist die dramatische Ausgangslage von »Heart of the Beast«: Überleben, nach Hause kommen - und bitte den Hund retten! Denn seien wir ehrlich: Sobald in einem Survivalfilm ein Hund auftaucht, wissen wir sowieso alle, um wen wir uns die nächsten zwei Stunden am meisten sorgen werden. Scheiß auf Brad Pitt (‘tschuldigung für den Ausdruck), aber ja, der Produzent hatte mit einem Spoiler ein Erbarmen und ich hiermit auch: Der Hund überlebt! Kann man also gucken.
Viktoria Franke

Buch: Cameron Alexander

Regie: David Ayer

Darsteller: Brad Pitt, J.K. Simmons, Anna Lambe

Kamera: Mauro Fiore

Musik: Jared Michael Fry

Produktion: Wild Chickens, Temple Hill, Kino World Produktion

Bundesstart: 24.09.2026

Start in Dresden: 24.09.2026