Denn dieses Leben lebst nur du
Im konservativ geprägten Südwesten Deutschlands stellen sich vier Menschen einer elementaren Herausforderung, um den Weg zu einem glücklicheren Leben zu finden. Dabei ändert sich alles für sie: ihre Namen, ihr Geschlecht, ihr einzigartiges Leben.
An einem Punkt ihres Lebens wussten sie mit jeder Faser ihres Körpers, dass es so nicht weitergehen konnte und eine große Veränderung in ihrem Leben nötig war. Sonst gäbe es für sie keinen Ausweg aus dem Chaos ihrer Gefühle und keine Hoffnung auf eine glücklichere Zukunft.
Sie heißen Gabriel, Elisabeth, Melina, Dunja und leben im Süden Westdeutschlands. Vorher hatten sie einen anderen Namen, ein anderes Leben und ein anderes Geschlecht. Sie haben vergeblich versucht, eine konventionelle Ehe zu führen oder davon geträumt, Diakon in der Kirche zu werden. Jetzt arbeiten sie in einer Metallfabrik, paddeln auf dem Bodensee oder stemmen Gewichte in einem Fitnessstudio.
Die Welt, in der sie leben, ist von konservativen Vorstellungen geprägt. Die Menschen begegnen ihnen oft mit Scheu, Unverständnis und Abneigung, aber auch mit Neugier und Freundlichkeit. Auf ihrem Weg zum neuen Ich finden sie schließlich, worauf sie gehofft, wofür sie gekämpft und wofür sie gelitten haben: Augenblicke des Glücks, der Liebe und des Einklangs mit sich selbst.
Mit feinem Humor, atmosphärischen Bildern und großer Empathie zeigt der Dokumentarfilm, wie die Protagonisten ihren Weg zwischen Traditionen, Erwartungen und gesellschaftlichem Druck finden. Dabei entstehen Momente von Offenheit, Leichtigkeit und Kraft, die den Alltag ebenso prägen wie die Herausforderungen.
Buch: Douglas Wolfsperger
Regie: Douglas Wolfsperger
Kamera: Florian Mag, Frank Amann
Musik: Peter Albrecht
Produktion: Douglas Wolfsperger Filmproduktion Produktionsfirma
Bundesstart: 16.04.2026
Start in Dresden: 16.04.2026
FSK: ab 12 Jahren