Friendly Fire - Erich Fried
Ein sehr persönliches Porträt des großen österreichischen Dichters Erich Fried, eine Hommage an einen unvollkommenen, aber innig geliebten Vater und schließlich eine rasante Reise durch ein Jahrhundert Geschichte.
Der Österreicher Erich Fried ist bis heute der meistgelesene deutschsprachige Lyriker. Seine Lebensumstände: ein traumatisierter, hochgebildeter und empathischer Unruhestifter mit einem fast pathologischen Drang zur Versöhnung mit den Extremen politischer Überzeugungen, von RAF bis zum Neonazi Michael Kühnen. Ein Mann, der 1938 selbst vor den Nazis aus Wien floh, ein Sisyphos, der unverdrossen an Verständigung arbeitete.
Fast 30 Jahre nach seinem Tod stellt sich die Frage: Was hätte der große Europäer Erich Fried, der von London aus die Welt beobachtete und kommentierte, zu unserer heutigen Welt zu sagen – zu Populismus, Brexit, zum Wiedererstarken von Rassismus und Faschismus, zur Cancel Culture und zum Konflikt zwischen Israel und Gaza.
Regie: Julia Albrecht
Produktion: Hanfgarn & Ufer und Mischief Films
Bundesstart: 30.04.2026
Start in Dresden: