Kein Wort über Robert

Frankreich 1998, 110 min

Didier schreibt für eine Zeitschrift. In einem seiner Artikel wertet er einen Film aus Bosnien als „reine faschistische Propaganda“ - ohne den Film überhaupt gesehen zu haben. Als dieser leichtsinnigen Fehleinschätzung auch noch eine Auseinandersetzung mit seiner Freundin Juliette folgt, hat Didier das Gefühl, dass ihm die Zügel entgleiten, sein gewohntes Leben gerät aus den Fugen.
Didier ist sich sicher, ständig von einem Mann verfolgt zu werden. Als ihm dieser Unbekannte eines Tages bei einer Party vorgestellt wird, ist Didier völlig am Ende. Sein „Verfolger“ ist so etwas wie sein Doppelgänger, mit der besonderen Spezifik, dass er all das verkörpert, was Didier zu fehlen scheint. Jerome ist auch Journalist, nur ein viel besserer und erfolgreicherer. Er sieht gut aus, ist immer elegant gekleidet und macht großen Eindruck auf Frauen. Als Didier noch dabei ist, dies zu verarbeiten, erfährt er, dass ihn seine Freundin wegen eines Anderen verläßt. Er flüchtet sich in eine Affäre mit einer schönen aber merkwürdigen jungen Frau. Nach kurzer Zeit kehrt seine Freundin jedoch wieder zu ihm zurück.
All diese Dinge verstören Didier zutiefst. Um sich Klarheit über die merkwürdigen Geschehnisse zu verschaffen, unternimmt er eine Reise an den Fuß des Mont Blanc. Dort bricht alles über ihm zusammen…
Die tragikomische Geschichte eines Intellektuellen, der nicht in der Lage ist, klare Entscheidungen zu treffen, wird von einem brillanten Ensemble (Farbrice Luchini, Sandrine Kiberlain, Michel Piccoli) getragen.
Regisseur Pascal Bonitzer gab mit »Encore - Immer wieder die Frauen« sein Regiedebüt. »Rien sur Robert« ist der zweite Spielfilm des langjährigen Drehbuchautors von Jacques Rivette und André Téchiné.

Regie: Pascal Bonitzer

Darsteller: Fabrice Luchini, Sandrine Kiberlain, Valentina Cervi, Michel Piccoli

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