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Meg

Horror/Action, USA 2018, 114 min

Während wir zu Hause in der Stammkneipe, auch beim fünften Gin-Tonic, brav auf Trinkhalme aus Plaste verzichten, damit sich später keine Wale und Delfine darin verheddern, bedroht eine ganz andere Gefahr die Meere der Welt! Der Megalodon (Carcharocles megalodon), ein entfernter Verwandter (Ururururopa) des weißen Hais, taucht überraschend, nach über 2 Millionen Jahren Abwesenheit, wieder auf. Dabei steht das Mega im Namen nicht für den Status als Superstar oder Influencer des Monats, sondern für MEGAGROSS! Mindestens 20 Meter oder so. Wie scheinbar alles, was aus der Urzeit überraschend überlebt hat (Siehe King Kong und seine Freunde). Natürlich ist er (oder sie) voll sauer und macht sich auf, die Tiefsee zu verlassen, um sich mega-glutenfreie Menschenhappen zu gönnen und an sich auch einfach nur mega viel Schaden anzurichten. Man kennt das ja aus vergangenen Haifilmen. Da es unwahrscheinlich ist, dass sich Herr oder Frau Megalodon in einem Trinkhalm verfängt oder durch intensives Yoga selbstständig zur Vernunft kommt, engagiert der Meeresforscher Dr. Minway Zhang (Winston Chao) den alten (See-)Hasen Jonas Taylor (Jason Statham), um verschollene Kollegen zu retten und dem Urzeitfisch die hohe Stirn zu bieten. Statt Nackenschläge und Kicks zu verteilen, muss Statham diesmal also in Taucheranzug und Badehose für Ordnung sorgen. An seiner Seite stehen Li Bingbing (Suyin Zhang), Rainn Wilson (Jack Morris), Cliff Curtis (James ""Mac"" Mackreides) und der feuchte Traum lesbischer Mädchen, Ruby Rose, als Jaxx Herd.
Dass sich die große „Findet Meg“ - Aktion im chinesischen Meer abspielt und ein beträchtlicher Teil des Teams ebenfalls dem Reich der Mitte entstammt, ist übrigens kein Zufall (Für mehr Infos zu diesem Thema lesen sie bitte die Kolumne).
Immerhin kommt der Film zeitgleich dort und in den USA in die Kinos und soll bereits ab 12 Jahren zu ertragen sein. Also wird es wohl keine angenagten Gedärme in Großaufnahme geben und das Wort FUCK durch christlichere Schmähworte ausgetauscht werden. Wenn der immerhin 150 Millionen teure Film ein Kassenerfolg wird, denkt man schon jetzt über eine Fortsetzung nach. Beim Weißen Hai hat es ja auch bis zum Teil 4 gereicht und in den letzten Jahren tummelten sich einige Monster in Übergröße auf der Kinoleinwand. Vielleicht treffen sich der chinesische Megahai und der benachbarte Godzilla mal auf eine Portion Sushi. Ich selbst bin ja eher ein Freund von Fisch in Tomate.
Pinselbube