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Meine teuflisch gute Freundin

Komödie/Fantasy, Deutschland 2018, 100 min

Lilith (Emma Bading) ist 14 Jahre alt und langweilt sich höllisch. Bildlich gesprochen. Denn Lilith ist die Tochter des Teufels (Samuel Finzi) und lebt mit ihm in der Hölle. Da gibt es aber kaum was zu tun und auch keine Menschen zu ärgern, weswegen sie fast schon Lagerkoller bekommt. Schließlich schlägt ihr Vater ihr einen Deal vor: Sie hat eine Woche Zeit, um auf der Erde einen Menschen zum Bösen zu bekehren. Wenn sie es schafft, darf sie sich weiter auf der Erde unter den Menschen austoben. Wenn nicht, muss sie einen langweiligen Job in der Buchhaltung der Hölle übernehmen. Allerdings sucht der Teufel persönlich den einen Menschen aus, den Lilith bekehren soll. Sie zieht in das beschauliche Örtchen Birkenbrunn und wohnt bei einer Gastfamilie. Die Zielperson ist ausgerechnet die junge Greta Brinstein (Janina Fautz), die fast die herzensguteste und rechtschaffenste Person auf der ganzen Welt ist. Das Bekehren zum Bösen in einer Woche stellt sich also als schwieriger als gedacht heraus, da in Greta kein Fünkchen Boshaftigkeit zu finden ist. Dazu kommt, dass sich Lilith in ihren Mitschüler Samuel (Ludwig Simon) verliebt und die ganze Situation noch schlimmer macht. Zum großen Schulfest hat sich Papa Teufel angekündigt, um Liliths Chaos zu begutachten. Die kleine Teufelstochter braucht also dringend einen Plan…
Regisseur Marco Petry inszenierte diese teuflische Fantasy-Komödie und suchte sich dafür bis in die Nebenrollen einen prominenten Cast aus (Axel Stein, Johann von Bülow). »Meine teuflisch gute Freundin« basiert auf dem Roman „How to be really Bad“ von Erfolgsautorin Hortense Ullrich.
Anne