Robert Rodriguez recycelt Charlie Sheen in seinem Sequel »Machete Kills«. Klar, dass Charlie kleinere Brötchen backen muß, aber die - allerdings kleiner angelegte - Rolle des US-Präsidenten in solch einem Film ist ja auch schon was wert.
Danny Trejo (Foto aus »Machete«) wird in »Machete Kills« erneut Machete spielen, der von der US-Regierung verpflichtet wird, um gegen einen mexikanischen Waffenhändler vorzugehen. Dieser plant mit einer Massenvernichtungswaffe einen Weltkrieg anzuzetteln. Und dann stellt sich Machete noch ein übergeschnappter Drogenboss inklusive Söldnerarmee in den Weg. Für solche Fälle hat Machete natürlich seine Machete dabei.
Mel Gibson wird - wie passend - den Bösewicht spielen. An seiner Seite agieren die Veteranen aus dem ersten Teil: u. a. Jessica Alba und Michelle Rodriguez. Der Kinostart ist für 2014 geplant.
"Ich habe gerade Charlie Sheen für »Machete Kills« als US-Präsident gecastet. Wer könnte das besser? Mehr dazu bald", verkündete Rodriguez den Besetzungscoup in seinem Twitter-Account. Sheen zwitscherte darauf auf seinem Twitter-Account mit der staatstragenden Ansprache "Meine amerikanischen Landsleute…".
Ob Sheen, Gibson und Rodriguez dem Film erneut soviel kritische Reflexion über das Gemetzel in Mexiko wie in »Machete« platzieren können, ist fraglich. Die idealen Voraussetzungen wären zumindest gegeben.
In »Machete« rächt sich der ehemalige mexikanische Cop an einem korrupten Senator und seinen Schergen. Das Problem des Drogenkrieges wird deutlich dort verortet, wo es eigentlich entsteht.
Charlie Sheen sorgte mit seinem turbulenten Ausscheiden aus der TV-Serie »Two and a Half Men« für Mega-Schlagzeilen. Ende Juni feiert er mit der TV-Serie »Anger Management« bei FX sein US-TV-Comeback.
Sein letzter Kinoautrtitt war in »Wall Street: Geld schläft nicht«, dem Remake seines eigenen Klassikers von Oliver Stone, in der Sheen sein Alter Ego aus seiner letzten TV-Serie spielen durfte.