Schön bis in den Tod

Horror, USA 2009, 101 min

Wie schnell aus einem kleinen Scherz blutiger Ernst wird, zeigen nicht nur die großen literarischen Werke. Auch berühmte Slasher, gerade auch die für Teenis, nehmen gern Neckereien zur Grundlage für blutige Gemetzel. Schließlich sind ja auch schon weltgeschichtliche Dramen durch simple Verwechslungen ausgelöst wurden.
Da wir eh im Zeitalter der Remakes leben, bot sich der in die Jahre gekommene Slasher »The House on Sorority Row« von 1983 an, eine zeitgemäße und optisch aufgemotzte Überholung zu erfahren. Bei den US-Kids kam das Werk ganz gut an und sorgte für ordentlichen Grusel und klingelnde Kassen. Der zweite Teil ist bereits in Planung.
An einem College beschließen fünf Freundinnen einer Studentenvereinigung, dem untreuen Lover einer Verbindungsschwester einen gemeinen Streich zu spielen. Zwar sind sie auch keine Kinder von Traurigkeit und genießen das Leben in vollen Zügen, aber was zu weit geht… So beschließt Megan, ihren eigenen Tod beim Sex vorzugaukeln, die Freundinnen sollen ihrem untreuen Freund Garrett erklären, dass ihre Leiche in einem alten Schacht entsorgt werden muss. Diese Inszenierung möge Garrett auf ewig im Gedächtnis bleiben und eine Lehre sein. Doch Garrett dreht durch und ersticht Megan tatsächlich. Nachts erfolgt eine folgenschwere Plankorrektur. Die reale Leiche wird entsorgt, und der Mantel des Schweigens fällt über den Vorfall. Doch acht Monate später beginnen seltsame Dinge und eine mysteriöse Gestalt tötet die Studentinnen…