Mein Freund der Wasserdrache

Abenteuer, USA 2007, 111 min

Dass sprechende Tiere im Realfilm erfolgreich sein können, ist nichts Neues. Dass sich diese noch viel besser machen, wenn sie auf Kinderbüchern basieren, dürfte jedoch wenigen aufgefallen sein. Anders lässt es sich wohl nicht erklären, dass „Rennschwein Rudi Rüssel 1+2“ eher dem unteren Mittelmaß entsprachen, während „Ein Schweinchen Namens Wilbur“ und „Schweinchen Babe“ immer noch im Herzen der Zuschauer sind. Die Buchvorlage für letzteren legte niemand anderes als Dick King-Smith vor. Dieser ist auch der Quell von „Mein Freund der Wasserdrache“. Zur Geschichte nur soviel: Während er nach einem Unwetter Muscheln sucht, findet Angus einen merkwürdigen Stein, den er aus reinem Interesse mit nach Hause nimmt und im Schuppen versteckt. Am nächsten Morgen muss er entdecken, dass aus dem Stein (quasi dem Ei) eine kleine Kreatur geschlüpft ist. Begeistert fängt Angus an, seinen neuen Freund Crusoe aufzupäppeln. Doch Crusoe wächst sehr schnell, zu schnell, um ihn noch länger in einem Schuppen halten zu können. Deshalb sieht sich Angus zwei Problemen gegenüber. Wie bekommt er Crusoe zurück in den See und wie hält er andere Leute davon ab, seinen Freund als Gefahr zu sehen und einzufangen. „Mein Freund der Wasserdrache“ ist ein großer Film über Freundschaft und Verständnis.
José Bäßler