TRAILER

Action Point

Komödie, USA 2018, 85 min

Wie in anderen Gegenden verlassene Spaßbäder, steht in unserer Hauptstadt ein ganzer stillgelegter Vergnügungspark. Oft als Filmlocation genutzt, träumen viele dennoch von einer Wiedereröffnung. Die offensichtlichen Probleme? Die Attraktionen sind irgendwie lahm und eigentlich liegt der Park in Punkten Sicherheit auch nur kurz vor einer Kettensäge, die auf einen Staubsaugerroboter geschnallt wurde. Ah und Parkplätze fehlen. Der verrückte D.C. (Johnny Knoxville) nennt ein vergleichbares Prachtstück sein Eigen, nur seins hat bessere Parkplätze. Dennoch sind die Besucherzahlen vernichtend. D.C. beschließt die Sache zu retten, indem er sich dessen Makel zu Gunsten macht.
Jede Attraktion wird getuned: maximaler Spaß, optionale Sicherheit und nach Möglichkeit unqualifiziertes Personal. Fertig ist der Mega-Funpark. Da Amerikaner anscheinend gern in offene Messer rennen, wird der Park selbstredend ein Riesenerfolg. Doch dunkle Wolken ziehen auf, als nebenan ein frischer, neuer Spaßpark aufmacht. Seine durchgeknallten Freunde erdenken fix einen Plan, die Sache zu retten. Dabei lassen sie die letzten Hüllen und Regeln fallen und anarchischer Spaß auf unregulierten, abgefahrenen Attraktionen wird noch extremer.
Bevor unser aller Schocklevel durch minderjährige Live-Streamer auf YouTube und deren professionell ausgeführte spannende Aktionen erst bei Nahtoderfahrungen anfing, kannten die meisten Knoxville wohl primär als Erfinder und Protagonist von »Jackass«. Ehrlich gesagt bin ich überrascht, dass er noch normal aussieht und überhaupt noch lebt. Denn er erfand ein neues Filmgenre. Den Stuntfilm… mit Handlung… und Witzen. Also auf zu einem Film mit „reinem Spaß“.
Julio Espin