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Insidious - The Last Key

Horror/Mysterie/Thriller, USA/Kanada 2017, 104 min

In »Insidious - The Last Key« wird wie schon im dritten Teil der Franchise die Vorgeschichte der ersten beiden Filme noch mehr ausgebreitet.Der Film beginnt mit Parapsychologin Elise Rainier (Lin Shaye), die mittlerweile zusammen mit den zwei Geisterjägern Specs (Leigh Whannell) und Tucker (Angus Sampson) die Firma „Spectral Sightings“ gegründet hat und mit beiden auch gleich in einer praktischen Geisterjäger-WG wohnt. Quasi eine ernstere Variante der »Ghostbusters«. Die drei haben sich aufs Austreiben von Dämonen spezialisiert, die aus einer Parallelwelt angreifen. In ihrem neuesten Fall werden sie von einem Mann um Hilfe gebeten, der sicher ist, sein Haus sei von Geistern befallen. So gut, so austauschbar. Doch dann bekommt Elise eine kleine Überraschung. Das Haus, um das es geht, ist das Haus ihrer Kindheit, in dem es damals schon nicht mit rechten Dingen zuging. Dies bringt nicht nur den aktuellen Schrecken ins Leben der drei Geisterjäger, sondern lässt Elise erwägen, ob die Ereignisse der Gegenwart am Ende mit dem Spuk der Vergangenheit zusammenhängen. Für gewöhnlich interessieren mich Geisterhausfilme ja ungefähr so viel wie Reissäcke in China, doch die »Insidious«-Reihe überzeugt seit jeher nicht nur mit guten Besetzungen, sondern auch mit vernünftigen Drehbüchern und ordentlichen Portionen an „Super creepy shit“. Für Teil vier wurde übrigens Adam Robitel als Regisseur an Bord verpflichtet, der sich 2014 mit seinem Spielfilmdebüt »The Taking of Deborah Logan« als Horrorfilmemacher hervortat.
Julio Espin